IS75 Personenortungs-Induktionssender

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Personenortungs-Induktionssender zur Kontrolle der eigenen Sicherheit

Gerade die Versorgung mobiler und dementer älterer Menschen weist in der Praxis des Öfteren einige Probleme auf. Auf der einen Seite verfügen die Senioren noch über eine körperlich gute Konstitution, die auch längere Wege möglich macht. Auf der anderen Seite schränkt die Demenz die Denk- und Merkfähigkeiten der pflegebedürftigen Personen so weit ein, dass der Nachhauseweg vergessen wird und ein zielloses Umher-Irren die Folge sein kann. Da derartige „Ausflüge“ für Senioren gleichermaßen eine Überanstrengung wie auch eine generelle Gefährdung darstellen, bedarf es Hilfsmittel, wie eines Personenortungs-Induktionssenders.

Standortbestimmung mittels Personenortungs-Induktionssender

Grundvoraussetzung für die Funktionsweise dieses Geräts ist die Anbringung von Armbandsendern mit Lokalisierungsfunktion am Handgelenk (oder anderen Körperteilen) der Senioren. Auf dem Personenortungs- und Induktionssender können nun Räume oder Türen festgelegt werden, in denen bzw. durch die sich die demenzkranke Person ohne Alarm bewegen kann. Verlässt der Patient diesen Bereich, wird ein Alarm an den Sender weitergegeben. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, den Senioren mithilfe des Personenortungs-Induktionssenders ausfindig zu machen. Hierfür wird zuvor ein codiertes Magnetfeld angelegt, in dem sich die demenzkranke Person bewegen kann. Auf das Gerät können bis zu 254 Positionen programmiert werde. Wird der Personenortungs-Induktionssender aktiviert, erfolgt die Anzeige des Standpunkts des Patienten.

Vorteile, die sich durch den Sender ergeben

Grundsätzlich sind zwei große Vorteile auszumachen. Ein Pluspunkt bezieht sich auf die Arbeit des Pflegepersonals. Die Überwachung demenzkranker Personen kann reibungslos und ohne größeren Aufwand vollzogen werden. In Notfällen kann das Personal unverzüglich eingreifen, da ein Fortkommen ohne Alarm nicht mehr möglich ist. Der zweite positive Aspekt zeigt sich in der Lebensgestaltung demenzkranker Menschen selbst. Während ohne diese Art von Kontrolle Fixierungen oder zumindest verschlossene Türen notwendig wären, kann durch den Personenortungs-Induktionssender ein gewisses Maß an Bewegungsfreiheit garantiert werden. Ist eine Schleifenantenne aus technischen Gründen nicht ausreichend, besteht die Möglichkeit, eine Zweite anzubringen.

DatenDokumente
Die wichtigsten Daten des IS75 Personenortungs-Induktionssender auf einen Blick:

Abmessungen (H x B x T)39 x 82 x 25 mm
Gewicht40 g
Frequenz68 kHz
SpannungsversorgungEingang: 230 VAC, 50 Hz
Ausgang: 12 VDC, 300 mA
StromverbrauchMax. 300 mA
Automatische Abschaltung bei Überhitzung
LED-AnzeigeGrün: Magnetfeld aktiv
Aus: Magnetfeld nicht aktiv
Zulässiger Temperaturbereich0 °C bis 40 °C
Modulationsbandbreite9 – 135 kHz
Erfassungsbereich0.5 bis 3 m, einstellbar
Anzahl der programmierbaren Positionen254
Leiterquerschnitt0,25 mm² bis 1,0 mm²
Maximale Länge der Schleifenantenne15 m
Maximale Induktionsfläche der Schleifenantenne30 m²

Dokumente zum Download:
DatenblattDEENFRNL
BedienungsanleitungDEENFR

 
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