IS76 Personenortungs-Induktionssender

IS76 Personenortung

Selbstschutz durch Personenortung

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. In der Arbeit mit Senioren ist auch die Wahrung der Selbstbestimmung ein wichtiges Thema. Allerdings ist abzuschätzen, inwieweit die Patienten in ihrer selbstständigen Lebensführung unterstützt bzw. in einigen Fällen auch geführt werden müssen. Insbesondere demenzkranke Personen benötigen eine engmaschige und fürsorgliche Pflege. Besteht über die Demenzerkrankung hinaus ein gewisses Maß an Mobilität, kann dies die Versorgungssituation erschweren, wenn der Patient das Haus bzw. die Einrichtung verlässt. Kennzeichen einer Demenzerkrankung sind unter anderem ein Mangel an Orientierungsfähigkeit und ein nachlassendes Kurzzeitgedächtnis. Es besteht somit die Gefahr für Senioren, nicht mehr nach Hause zu finden. Deshalb müssen Wege gefunden werden, die zwar die Autonomie des Menschen in gewissem Maße zum eigenen Schutz beeinflussen, aber dennoch ein ausreichend hohes Maß an Bewegungsfreiheit ermöglichen. Mit einer Personenortung können diese Anforderungen umgesetzt werden.

Personenortung durch Induktionssender und Ferritantennen

Während bei normalen Holz- oder Kunststofftüren mit Drahtschleifen gearbeitet werden kann, erfolgt die Installation einer Personenortung bei Metalltüren mittel Ferritantennen. Diese werden an den Induktionssender angeschlossen. Sind die Metalltüren sehr massiv, empfiehlt sich die Anbringung zweier Ferritantennen. Die Antennen erzeugen ein Magnetfeld, das ständige elektromagnetische Impulse in den Raum sendet. Befindet sich ein Senior mit einem für die Funkwellen empfänglichen Armbandsender mit Lokalisierungsfunktion in der Nähe, wird dessen Position durch die Personenortung festgestellt. Diese Information kann vom Pflegepersonal abgerufen werden.

Installation der Ferritantennen

Besonders praktisch gestaltet sich die Personenortung durch die flexiblen Anbringungsmöglichkeiten der Ferritantennen. Diese können sowohl im Freien also auch in Innenräumen verwendet werden, sodass die Ortung an jedem Ort durchgeführt werden kann und somit die Sicherheit des Patienten gewährleistet wird. Die Mitte der Antenne sollte dabei ca. einen Meter über dem Boden liegen. Außerdem ist die Installation an einem metallischen Gegenstand zu vermeiden, da sonst die Gefahr einer Überhitzung besteht.

DatenDokumente
Die wichtigsten Daten des IS76 Personenortungs-Induktionssender auf einen Blick:

Abmessungen (H x B x T)133 x 82 x 26 mm
Gewicht200 g
Frequenz68 kHz
SpannungsversorgungEingang: 100 – 240 VAC, 50 – 60 Hz, 0,8 A
Ausgang: 24 VDC, 1,25 A
StromverbrauchMax. 400 mA (eine Antenne)
Max. 800 mA (zwei Antennen)
ÜberwachungsausgangsrelaisMax. Schaltleistung: 125 VA/60 W
Max. Schaltspannung: 48 VDC
Max. Schaltstrom: 2 A
Zulässiger Temperaturbereich0 °C bis 40 °C
Modulationsbandbreite9 – 135 kHz
Reichweite im freien Feld1 –1.3 m pro Antenne
Anzahl der programmierbaren Positionen254
IS76 Ferriteantenne
Abmessungen (H x B x T)600 x 30 x 30 mm
Gewicht700 g
Verbindungskabel2 m mit verdrillten Adernpaaren, auf maximal 10 m verlängerbar

Dokumente zum Download:
DatenblattDEENFRNL
BedienungsanleitungDEENFR

 
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